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Sonnenscheinwelt

"Köbernicks Programm ist kein einfaches Kabarett, es ist Kunst. Sie ist die Künstlerin. Die Bühne ist ihre Leinwand. Die Lieder und Lyrik sind ihre Pinsel. Damit malte sie in den schillerndsten Farben reihenweise lächelnde Mundwinkel in die Gesichter der Zuschauer."
Dülmener Zeitung

"Wenn Uta Köbernick ihre deutschsprachigen Lieder singt und ihre grossen Kulleraugen aufreisst, könnte man meinen, sie mache Popmusik für kleine Mädchen. Aber nur bis man genauer auf die von Ironie nur so triefenden pseudoromantischen Texte hört. Schnulzenprogramm nennt sie ihren Auftritt selbstkritisch, doch diese Mischung aus Musik und Lyrik ist viel mehr. Vor allem ist es endlich eine neue Form von Kabarett, weg von den ewigen Stand-Up-Darbietungen über Beziehungen und den Unterschied zwischen Mann und Frau."
Westfalenblatt

"Wortwitz mit Gemüt und Hinterlist. Was sich mit Sprache alles anstellen lässt! Einen Orientierungsabend durch die Fussfallen vertrackten Wortgestrüpps bot Uta Köbernick am Freitagabend im ausverkauften Patat-Kleinkunstkeller von Michelstadt. Scheinbar nassforsch betrat sie die Bühne, unüberhörbar mit typischen Anleihen aus dem Dialekt der Kodderschnauze ausgestattet. (...) Die Reduktion ihres Spiels auf wenige, aber brillante Facetten bringt ihre Texte zum Kern der Dinge; die Balance zwischen Sinn-Kollision und Wortwitz lässt weiterhin auf Grosses von Uta Köbernick hoffen."
Echo-online

"Obwohl sie Musik und Theater studiert hat, verzichtet sie wohltuend auf grosse Gesten. So kann man sich ganz auf die Inhalte konzentrieren. Das steht in der Liedermachertradition früherer Jahrzehnte, als Inhalte mehr galten als billiger Slapstick. Und genau deshalb war dieser Abend ein wunderbarer Kabarettabend."
Rheinische Post

"Eine ungewöhnliche Komikerin."
General-Anzeiger

"Herzerfrischender geht nicht."
Memminger Zeitung

"Endlich eine neue Form von Kabarett."
Westfalenblatt

"Wie schön, dass diese neue Einfachheit selbst in anderen Sparten die Bühne wie im Sturm eroberte: Denn auch Uta Köbernick ist so eine Perle der schlichten Raffinesse. Das unverbrauchte Talent aus der Schweiz brillierte mit der Wandergitarre und nur einer Tonart. Der aber gewann sie mit ihrem blitzgescheiten Gequassel einen selten schönen Tiefgang ab, etwa wenn sie von ihrem Teddybären singt, dem einzigen stummen Zeugen ihrer inneren Abgründe und Verwandlungen, der sie so beseelt aus seinen Knopfaugen ansieht, während sie sich aus der Kindheit verabschiedet. Köbernicks pure Gedankenenergie kann Bedeutungen wie Berge versetzen. Worthülsen fliegen auf und landen an völlig unerwarteten Orten. Am Ende der Vorstellung erlaubte ihr schier nicht enden wollender Assoziationsbogen einen wundervollen Einblick in ihr kluges, kreatives Köpfchen - so jedenfalls, um mit Köbernick zu sprechen, sah es von aussen betrachtet aus."
Trottoir I

"Sonnenscheinwelt - ein Text- und Liederprogramm zwischen literarischem Kabarett und Sprach-Performance. Darin liess die junge Schauspielerin und Entertainerin einiges an musikalischem - vor allem aber auch aphoristischem- Talent aufblitzen."
Wetterauer Zeitung

"Die begnadete Texterin besitzt die Gabe, das Private so zu sezieren und zu variieren, dass es ins Allgemeine kippt. Von da an denkt sie die Sache mit wahnwitziger Konsequenz und Schlagfertigkeit um drei Ecken, bis eine schillernd-frische Quintessenz auftaucht, die sich zu 50 Prozent über die mutige Behauptung und zu 50 Prozent über ein deckungsgleiches Bauchgefühl legitimiert. Köbernick erklärt die Faszination von Tütensuppenbildern und Stewardesslächeln mit einer hinterlistigen Naivität und pragmatischem Schulterzucken zugleich. Die scharfsinnige Analyse paart sich mit der Einsicht, dass Kompromisse sowohl tragisch wie normal sind. Diese Zwar-schon-aber-halt-trotzdem-Haltung lässt eine Zwiespältigkeit aufkommen, die manchmal an Mani Matters beste Lieder erinnert. Aber an Bissigkeit fehlt es ihr nicht. Immer wieder zaubert sich ein Sonnenscheinlächeln auf ihr Gesicht, das mit dem nächsten Streifschuss ins bitterböse abdriftet."
Neue Zuger Zeitung

"…wenn sie ihre Unbeholfenheit nur spielt, ist sie eine begnadete Schauspielerin. Ist sie es aber tatsächlich, ist sie als Schauspielerin begnadet. Denn dann hat die junge Berlinerin sich etwas bewahrt, das in der Branche wohl Seltenheitswert hat: Unschuld."
Liechtensteiner Vaterland

"…Uta Köbernick ist ein hoch begabter Zauberlehrling der rosaroten Ironie, und der Applaus war heftig wie selten."
Der Landbote

"Inzwischen gilt sie als kommender Star, weswegen der Sender HR2 ihren Auftritt aufzeichnen wird"
Frankfurter Neue Presse

"Wenn sie nicht gerade überlegt, ob Gott ein Atheist sein könnte, philosophiert sie halsbrecherisch logisch: "Wenn weniger mehr ist, dann ist nichts alles!" Und endete in der triumphalen Überlegung: "Was würde passieren, wenn ich weniger als nichts tun würde? - Wahnsinn!"
Wetterauer Zeitung

"Die Schauspielerin Uta Köbernick liest ihre eigenen Texte nicht, sondern rezitiert oder singt sie und greift geschickt in die Piano-Tasten. Das macht ihre Wortkunst ganz leicht und luftig. Doch Vorsicht: Mit dem Luftigen will Köbernick das Publikum hereinlegen. Ganz harmlos schaut sie drein, und noch harmloser scheints, wenn sie einen Text mit dem folgeschweren Titel "lalala" ankündigt: "(...)" .Damit lullt Köbernick die Leute ein, um dann unverhofft die Krallen des Unsinns zu zeigen: sie bringt die harmlosen rosa Wörtchen in eine ganz bestimmte Konstellation zueinander und schmuggelt dann einige hochernste Begriffe ein - plötzlich fängt das eine Wörtchen an, dem anderen den sonnigen Sinn abzuluchsen. Die Sonnenscheinwelt fällt natürlich auf solche Wörtchen herein und kann auf die Sinnkollisionen nur noch mit Lachen reagieren. Aber Lachen macht Sinn.
Der Landbote